Geschichte

Dranske, Geschichte
Das alte Dranske

Der Erholungsort Dranske hat eine Geschichte voller prägsammer Ereignisse. 1314 wurde der Name Dranske erstmals urkundlich erwähnt. Damals hatte der Ort noch slawische Besitzer,die aber durch Schulden und Verkauf ihren Grundbesitz an die Rügener und Stralsunder Klöster sowie die Wittower Kirchen früh abgaben. Deutlicher Sachzeuge des Ursprungs ist das noch heute erhaltene Hügelgrab bei Gramtitz. Der " Schifferkrug", die älteste Gaststätte der Insel Rügen, schenkt seit 1455 Bier aus. Auch heute noch ist diese Gaststätte für sie da. Nach dem 30jährigen Krieg wurde der Ort zum Büdner und Katendorf. Erste Gäste und dieser Zeit waren maßgeblich für die weiter Entwicklung. Dranske bekam eine Postlinie, einen Posthafen und wurde an den Linienverkehr angeschlossen. Mit dem 1. Weltkrieg veränderte sich alles in Dranske.

Dranske, Geschichte
Das alte Dranske

Das alte Fischerdorf wurde abgerissen und das Militär errichtete eine Siedlung für die Angehörigen der Soldaten des dort angelegten Fliegerhorstes. Nach Kriegsende wurde durch die Russen alles zerstört. Die NVA errichtete 1963 einen neuen Stützpunkt. 1968- 1989 wurde Plattenbauten und Folgeeinrichtungen wie Post, Schulen, Kaufhallen errichtet. Im Bereich Bakenberg erbaute man Erholungseinrichtungen für Großbetriebe aus Berlin, Sachsen und Thüringen. Mitunter der große Campingplatz in Nonnevitz, der nun schon seit den 60er Jahren besucht wird. Durch die NVA und die FDGB entwickelt sich Dranske zum begehrten Erholungsgebiet.

Dranske, Geschichte
Das alte Dranske

Der Marinestützpunkt wird nach der Wiedervereinigung aufgelöst. Großbetriebe schlossen, Fischerei und Landwirtschaft bauten Arbeitsplätze ab. Die Einwohnerzahl sank durch fehlende Arbeit drastisch. Durch die guten Voraussetzungen begann Dranske die Strassen und Wege zu erneuern, eine Promenade zu erbauen, die Radwege zu erweitern und die Verkehrssituation zu verbessern.

Heute bietet die Gemeinde Dranske über 5000 Gästebetten von komfortablen Ferienwohnungen bis zu einfachen Campinghütten im Küstenwald. Natürlich finden echte Camper immer noch ihr Glück auf dem Campingplatz in Nonnevitz und 2 weiteren Plätzen. Ein Reiterstützpunkt, eine Surfschule und ein Golfclub bieten Attraktionen für Naturverbundene. Jede menge Wander- und Radwege, Schiffsausflüge sogen für Erholung und wunderschönen Aussichten auf die Mecklenburger Boddenlandschaften. Sehr empfehlenswert sind auch der Nationalpark auf dem Südbug und vieles vieles mehr.